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| Bericht vom 15.09.2009 |
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Der Lohn für die Wettkampfsieger
Der Landesjugendwettkampf Sachsen-Thüringen 2009 ist Geschichte, der Spaß und die Freude in der THW Jugend Suhl bleiben bestehen.
Pünktlich um 07.30 Uhr trafen sich die Junghelfer des THW-Ortsverbandes Suhl am 12. September im Ortsverband. Es ist Dienst nach
Dienstplan mit dem Motto „Spaß und Spiel“. Das Ziel dieses Tages war der Erlebnispark Plohn im Vogtland. Der Grund war der Sieg der
Suhler Wettkampfmannschaft beim Landesjugendwettkampf 2009.
Tatjana und Ingo, die Jugendbetreuer, sowie Liane, die Minibetreuerin, hatten mit dem Sieg der Mannschaft einen Erlebnistag in einem
Freizeitpark versprochen. Die Suhler Jugend verfügt zwar über viel Wettkampferfahrung, es wurden ja die Landesjugendwettkämpfe 1997,
1999, 2003 und 2005 gewonnen, aber Junghelfer wachsen auch heran und werden volljährig und dürfen dann nicht mehr bei Jugendwettkämpfen
teilnehmen. So haben über die Jahre die Erfahrungen zwar zugenommen, die Teilnehmer der Suhl Wettkampfmannschaft aber stetig gewechselt.
Ein Generationenwechsel fiel genau in das Landesjugendwettkampfjahr 2007. Die Suhler Wettkampfmannschaft mit dem Durchschnittsalter
von 12 Jahren wurde in Sonneberg Letzter, obwohl die Leistung eigentlich gar nicht so schlecht war. In diesem Jahr hatte die
Wettkampfmannschaft das Durchschnittsalter von 14 Jahren. Die Junghelfer waren aber vom Alter her wieder die Kleinsten aber in der
Klasse ihrer Leistung die „Größten“.
Neben der sehr guten und abwechslungsreichen Jugendausbildung war auch das „Versprechen“ mit Sicherheit ein Motivationsschub.
Der Helferverein Suhl stellte Mittel zur Verfügung, der Ortsauschuss hat ebenfalls Unterstützung beschlossen. Die Feuerwehr Suhl
und ASB Suhl stellten je ein Transportfahrzeug bereit und die Jugendbetreuer regelten alles Organisatorisches für die Jugend.
23 Teilnehmer der Jugend, davon zwei „große“ Minis traten „Ihre Dienstreise“ an. Aus zeitlichen und persönlichen Gründen war es
leider nicht möglich, dass alle Junghelfer und die Minis des OV Suhl an der Maßnahme teilnehmen konnten. Dennoch waren drei Kleinbusse fast voll.
Von zehn bis sechzehn Uhr hatten die Suhler Zeit, den Erlebnispark Plohn zu erkunden. Natürlich gab es Regeln, so dass die kleinste
Einheit mit mindestens drei Junghelfern, der Trupp, im Park zusammen bleiben müssen. Die allgemeine Lage wurde erläutert,
die besondere Lage festgestellt. Die Versorgung und Logistik wurde geregelt, ein Bereitstellungsraum als Treffpunkt definiert,
die Kommunikation und Erreichbarkeit sichergestellt.
Verantwortungsbewusst, unfallfrei und auch pünktlich waren alle Teilnehmer nach sechs Stunden am vereinbarten Treffpunkt.
Zu erleben gab es in dieser Zeit sehr viel. Vom Märchenpark über weitere Themenparks, Floßfahrten, Karussell, Autoscooter,
Kletterhäusern und Rutschen bis hin zum Rafting, Drachenexpress mit Überschlag und auch auf der Achterbahn hatte man viele Erlebnisse.
In Verantwortung gingen die „Großen“ mit den „Kleinen“ auf manche Fahrgeschäfte, weil dies nur in Begleitung Älterer möglich war.
Auch die erwachsenen Mitfahrer mussten öfters herhalten und so war es nicht verwunderlich, dass die Erwachsenen beim Rafting –
Floß nässer waren als die Kinder. Denn erst ab 14 Jahren dürften Kinder alleine fahren.
Mit einem kleinen Imbiss hat Tim Bartholome noch eine Geburtstagsrunde mit mitgebrachten Muffins ausgegeben und dann ging es zurück
nach Hause. Gegen 18.30 Uhr, nach Herstellung der Einsatzbereitschaft durch Volltanken und Ausräumen der Fahrzeuge, könnten dann
die Eltern ihre müden Sprösslinge am OV wieder in Empfang nehmen.
Beim Bundeswettkampf 2010 in Wolfsburg werden die Junghelfer aus Suhl 15 Jahre sein. Beim nächsten Landesjugendwettkampf dann 16.
Theoretisch kann man dann mit der Suhler Truppe weiter planen. Die Praxis wird es zeigen. Das nächste Ziel ist eine einstellige
Platzierung beim Bundeswettkampf. Das haben die ehemaligen Wettkampfmannschaften aus Suhl auch schon gezeigt. Sicher ist,
dass wir viel Spaß und auch Erfolg in und mit der Jugendarbeit haben. Denn die Minis sind auch schon im Nachkommen.
Text: OV Suhl
Fotos zum Bericht:
Fotos: OV Suhl / Für Großansicht bitte anklicken
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