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| Bericht vom 06.07.2009 |
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Tag 3: Landesjugendwettkämpfe – „Geht nicht, gibt’s nicht!“
Gera, Hofwiesenparkplatz am 04. Juli 2009. Es ist 10.20 Uhr. Der Oberbürgermeister von Gera, Dr. Vornehm, und Dr. Voß,
ständiger Vertreter des Landesbeauftragten für Sachsen, Thüringen, haben den mit Spannung erwarteten Wettkampftag eingeleitet.
Eine Sirene ertönt: der Wettkampf für die Junghelfer ist offiziell eröffnet. Über 100 Kinder und Jugendliche in 12 Mannschaften
starten an ihren Stationen in die anspruchsvollen Aufgaben, für die sie zwei Stunden Zeit haben. Die Jugendgruppen aus Leipzig und
Grimma sowie Annaberg und Plauen haben je eine gemeinsame Mannschaft aufgestellt.
Die Junghelfer müssen eine Vielzahl von Anforderungen bewältigen. Jeder Jugendgruppe wurde dafür eine eigene Wettkampfbahn zugeteilt,
in der verschiedene Stationen absolviert werden mussten. Die benötigten Hilfsmittel haben die Jugendlichen selbst mitgebracht.
Los ging es für die jungen Helfer gleich mit einer harten Bewährungsprobe: schreiende und - zum Verwechseln echt geschminkte –
Verletzte benötigen dringend Hilfe. Zuerst muss jedoch der Weg zu den Hilfesuchenden frei gemacht werden. Um das Hindernis zu
beseitigen, werden Hebekissen und Holzklotze zum Unterlegen geschickt kombiniert verwendet. Danach werden die Verletzten
erstversorgt und sicher abtransportiert.
Es geht aufregend weiter: richtig abgesichert und mit Wathose oder Hüftstiefeln ausgerüstet, muss ein Gewässer durchquert werden.
Derweil hatte der andere Teil der Gruppe die Aufgabe, einen Steg aus Holz und Pontons zu bauen. Dieser wurde anschließend über das
simulierte Gewässer gelegt, damit alle Helfer dieses sicher überqueren und einen Leuchtmast auf der anderen Uferseite installieren können.
Als letzte Aufgabe musste dann aus Steckleitern, Sandsäcken und einer Plane ein Wasserbecken gebaut werden. In dieses wurde dann
noch aus den vorher gefüllten Bassins mittels Tauchpumpe Wasser umgepumpt. Insgesamt absolvierten die jungen Leute überaus
anspruchsvolle Aufgaben. Zwei Mannschaften konnten alle Anforderungen erfüllen. Eine davon war die Jugendgruppe aus Suhl,
die mit dem auf ihre T-Shirts gedruckten Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ wohl den Leitspruch des Tages lieferten und beeindruckend vorlebten.
Alle Mannschaften gaben während der Wettkämpfe ihr Bestes. Manchmal ging es vor lauter Engagement drunter und drüber:
kleine Helfer zogen sich die Einsatzjacken der großen an, als „Stangendingsbums“ betitelte Stangenschlagenbohrer versagten ihren
Dienst oder die eine oder andere Enttäuschungsträne floss, als die Wettkampfzeit abgelaufen war.
Belohnt wurden zum Schluss während der Siegerehrung aber alle. Jede Mannschaft erhielt eine kleine Überraschung. Ausgewertet
wurde je Bundesland – hier der Endstand:
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Thüringen |
Sachsen |
| 1. Platz |
Suhl |
Leipzig/Grimma |
| 2. Platz |
Gera |
Borna |
| 3. Platz |
Apolda |
Annaberg/Plauen |
| 4. Platz |
Heiligenstadt |
Freiberg |
| 5. Platz |
Nordhausen |
Aue-Schwarzenberg |
| 6. Platz |
Erfurt |
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| 7. Platz |
Sondershausen |
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Die beiden Erstplatzierten dürfen ihr Bundesland im nächsten Jahr auf dem Bundesjugendwettkampf in Wolfsburg vertreten.
Die Jugendgruppe aus Suhl erhielt als besondere Anerkennung noch die Auszeichnung für die höchste erreichte Punktzahl: 374 von 500
möglichen Punkten konnten sie für sich verbuchen.
Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Helfer, die beim Auf- und Abbau unterstützten, die Stadt Gera sowie alle Beteiligten.
Text: Daniel Postelt BÖH, OV Döbeln
Fotos zum Bericht:

Oberbürgermeister von Gera, Dr. Vornehm, eröffnet die Wettkämpfe

Holzbearbeitung gemeinsam sind wir stark

Rettung Verletzter

Wasser Marsch das Becken hält

Endspurt: Aufbau des Steges

Siegermannschaft Sachsen: Grimma/Leipzig

Siegermannschaft Thürungen: Suhl
Fotos: Daniel Postelt / Für Großansicht bitte anklicken
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