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| Bericht vom 03.07.2009 |
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Tag 2: Sightseeing rund um Gera
Die Zelte sind aufgebaut, die Einrichtung steht, auch die Infrastruktur funktioniert prima – Zeit für das
umfangreiche Freizeitprogramm beim Länderjugendlager.
Auf dem Programm, das die beiden Landesjugendleitungen Sachsen und Thüringen ausgearbeitet haben, standen zum Beispiel der
Besuch der Feengrotten in Saalfeld, eine Führung durch die Berufsfeuerwehr Gera, der Themenpark Weltentor und eine Stadtrallye durch Gera.
Marcela (14) aus Chabarovice aus der Region Ustí nad Labem, die mit ihren Freunden von der Jugendfeuerwehr auf Einladung
der Jugendgruppe Pirna nach Gera angereist ist, zeigt sich begeistert von der Berufsfeuerwehr Gera. Daniela, die Übersetzerin,
erklärt, dass die Kinder zum ersten Mal eine Leitstelle so hautnah erleben konnten. „Besonders die Autos waren klasse“
lässt Marcela über Daniela wissen. Denn die Verständigung zwischen den jungen Tschechen und Deutschen klappt meist nur
über Zeichensprache, Mimik und Gestik. „Wir wollen aber versuchen, die Jugendlichen auch für die fremde Sprache zu gewinnen
und Sprachkurse anbieten“ erklärt Uwe Schneider vom Ortsverband Pirna. Seit über einem Jahr besteht die Partnerschaft
zwischen der Jugendgruppe Pirna und der tschechischen Jugendfeuerwehr. So sei für dieses Jahr noch eine Kennenlern-Ausbildung
vorgesehen, gegenseitige Besuche ebenso. Für Marcela, die das erste Mal in Deutschland ist, steht fest, dass sie die
Freundschaft mit Pirna und den Deutschen weiter pflegen will, denn: „Deutschland ist interessant!“
Für Daniel aus der Jugendgruppe Gera, der Wert darauf legt, dass er bald 16 Jahre alt wird, stehen andere Dinge beim
Länderjugendlager im Mittelpunkt: „Es ist nicht schlecht, dass es diesmal ein gemeinsames Lager mit der Jugendgruppe
aus Sachsen ist. Denn so lernt man mehr Leute kennen, besonders mehr Mädchen“ erklärt der junge Mann verschmitzt.
Den Tag hat er mit seinen Freunden aus der Jugendgruppe im Kletterwald verbracht: „Das war nicht schlecht, auch wenn
ich am meisten klettern musste...“
Die Döbelner Jugendlichen haben sich nach dem Ausflugstag entschieden, dass sie noch lange nicht ausgepowert sind.
Also wird schnell noch eine Runde Volleyball neben dem Zelt gespielt und die letzten Kraftreserven mobilisiert. Aber auch
Freizeitbeschäftigung macht hungrig und so wird nach einigen Aufschlägen gemeinsam entschieden: „Jetzt gehen wir erstmal
Abendbrot essen!“
Und das Fazit des Tages? Cheforganisator und „Hausherr“ Robert Riedel, stv. Landesjugendleiter vom Ortsverband Gera,
freut sich, dass das Wetter mitspielt und die Stimmung gut ist. Die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden, die Gruppen
haben sich eingewöhnt, Lagerstimmung ist eingekehrt. „Nun bin ich gespannt auf den Wettkampf am Samstag!“ Doch bis dahin
hat Robert noch einiges zu tun mit seinen Kollegen und Kolleginnen von den Landesjugendleitungen.
Fotos zum Bericht:

„selbstgebaute“ Bänke laden zum Ausruhen ein – nach all dem Freizeitstress...

:“Auch im Zeltlager will ich gut aussehen!“

neue Ideen für die ökonomische Verwendung von Einsatzkleidung

Deutsch-tschechische Freundschaft im Aufbau

Die Kontakte zur Jump-Soccer-Tour machen sich bezahlt.

„klar bin ich gerne in der Jugendgruppe – sieht man doch!“

Neues und Wissenswertes am Blauen Brett

ein umfangreiches Freizeitprogramm wurde am Donnerstag geboten

Regieanweisungen durch die Landesjugendleitungen

Cheforganisator Robert Riedel zeigt der anreisenden Jugendgruppe aus Rudolstadt/ Saalfeld ihren Platz

die coolen Jungs aus Gera

vor dem Abendessen noch eine Runde Volleyball für die Jugendgruppe Döbeln

Nicht genügend Junghelfer für eine eigene Wettkampfmannschaft? Die Jugendgruppen aus Plauen und Annaberg wissen sich da zu helfen und schicken die Mannschaft aus Plauaberg in den Wettkampf.

Die allernötigsten Dinge, die ein Junghelfer im Zeltlager braucht...

Ordnung ist das halbe Leben – Teil I

Ordnung ist das halbe Leben – Teil II

Abendessen – heiß begehrt

Guten Appetit!

Deutsche und Tschechen kommen sich näher
Fotos: THW / Für Großansicht bitte anklicken
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