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Tag des THW 2009


Bericht vom 15.05.2009
Chemnitz ganz in Blau – Der erste Tag

Die Farbe Blau dominiert seit heute im Zentrum von Chemnitz. Zum Auftakt des „Tag des THW“ standen Begrüßungen und Fachforen auf dem Programm.

Ein gelungener Start

Mit einem herzlichen Empfang durch die Stadt Chemnitz wurden Teilnehmer des THW von Bundes-, Landes- und Ortsebene heute im Rathaus begrüßt. Dieses zwischen 1907 und 1911 im Stil der Neorenaissance erbaute Gebäude im Stadtzentrum war eine beeindruckende Kulisse.

Der Türmer der Stadt, Stefan Weber, begrüßte die Delegation des THW vor dem Rathaus und führte sie in den Grünen Salon. Dort wurden sie von Bürgermeister Berthold Brehm herzlich begrüßt. Er betonte die „immer sehr gute Zusammenarbeit“ mit dem THW und gab einige Bemerkungen zur Entwicklung der Stadt.

Zum Schluss seiner Rede überreichte er dem THW-Präsidenten Albrecht Broemme das Stadtwappen der Stadt Chemnitz. Präsident Broemme würdigte die unbürokratische Zusammenarbeit mit der Stadt im Vorfeld der Veranstaltung: „Wir sind gerne nach Chemnitz gekommen.“

Auch der Präsident der Bundeshelfervereinigung, Hans-Joachim Fuchtel, drückte seinen Dank aus.

Zum Ende des Empfangs erhielt Präsident Broemme vom Bundeshelfersprecher Frank Schulze die erste Ausgabe der Kongresszeitschrift. Er kommentierte es mit den Worten: „Dies könnte auch der Startschuss für eine neue THW-Bundeszeitung sein.“

Eröffnungsfeier in der Stadthalle

Präsident Albrecht Broemme begrüßte am Nachmittag die rund 900 Teilnehmer des „Tag des THW“ in der Chemnitzer Stadthalle.

Zunächst richtete er seinen ganz besonderen Dank an die Stadt und alle Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Er ging darauf ein, warum überhaupt ein „Tag des THW“ notwendig und angebracht sei. Das Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ soll hier in Chemnitz, der Stadt der Moderne, besonders vorangebracht und für die Zukunft neue Perspektiven entwickelt werden. Aufgrund der hervorragenden Infrastruktur und der technischen Möglichkeiten der Stadthalle fiel die Wahl auf die drittgrößte ostdeutsche Stadt. Vom „Tag des THW“ erhofft sich der Präsident für alle Teilnehmer die Gelegenheit, gute Gespräche zu führen, sich intensiv auf fachlicher Ebene auszutauschen und sich so auch einmal ganz ohne Katastrophe treffen zu können. Natürlich soll dabei der gemütliche Teil nicht zu kurz kommen.

Die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig begrüßte ebenfalls alle recht herzlich in ihrer Stadt und betonte, dass die Helferinnen und Helfer des THW hier ein großes Ansehen genießen. Seit der friedlichen Revolution sind Ost und West beim Katastrophenschutz in großen Schritten aufeinander zugegangen, was sich vor allem in Chemnitz sehr bewährt hat. Die stärkste Tugend des THW ist aus ihrer Sicht die Kameradschaft. „Man kann nicht früh genug anfangen, die Jungs und Mädels für das THW zu begeistern, wenn man dem Motto gerecht werden will und die Zukunft gemeinsam gestalten möchte“, „Hilfe wird immer gebraucht“, „Es ist ein gutes Gefühl, Sie bei uns zu wissen“.

Auch Bundessprecher Frank Schulze fand Begrüßungsworte für eine Veranstaltung, wie sie es in 59 Jahren THW noch nicht gab. Auch er betonte ganz besonders die Kameradschaft, die in Form des „Blauen Virus“ das THW durchzieht und zusammenhält.

Rutschen auf dem Vorplatz

Mit großem Interesse schaute sich Präsident Albrecht Broemme am Freitagnachmittag die kleine Technikschau auf dem Vorplatz der Stadthalle Chemnitz an. Er ließ sich von Helfern der Jugendgruppe aus Gera ihr selbstgebautes Kegelspiel erklären. Dieses gehört zu der von der Geschäftsstelle Erfurt betreuten „Spielstraße“ für Kinder. Auch ein Diorama zum Selbermachen für Kinder, eine Mohrenkopfschleuder, ein Hebekissen- sowie Wurfspiel zählen dazu.

Viel Andrang herrschte an der „GKW-Rutsche“, die hier zum ersten Mal eingesetzt wurde. Um die Rutsche kümmert sich Torsten Thomsen (OV Kiel). Er berichtete, dass diese 10,50 Meter hoch ist und eine Fläche von 17 x 12 Metern einnimmt. Erwachsene wie Kinder hatten hier gleichermaßen Spaß.

Die für unwegsames Gelände gedachte Rettungsspinne zog durch ihr ungewöhnliches Äußeres viele Blicke auf sich. Durch ihr Modulsystem ist es möglich verschiedene Aufsätze problemlos anzubringen.

Text: Team Öffentlichkeitsarbeit Landesverband Sachsen, Thüringen


Fotos zum Bericht:

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von links: Präsident Albrecht Broemme, Bürgermeister Berthod Brehm, Bundessprecher Frank Schulze

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von links: Frank Schulze, Landesbeauftragter Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen, Thüringen Manfred Metzger, Präsident Albrecht Broemme, Berthold Brehm

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Reihe vorn von links: Präsident der Bundeshelfervereinigung Hans-Joachim Fuchtel, MdB Günter Baumann, Manfred Metzger, Bundesjugendleiter Michael Becker

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Landesbeauftragter Manfred Metzger informiert sich bei der THW Jugend e.V.

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Bundessprecher Frank Schulze

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Präsident Albrecht Broemme begrüßt die Gäste in der Stadthalle

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Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig

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Präsident Broemme begrüßt die THW Jugend

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Einweihung der GKW-Rutsche

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Rettungsspinne mit Baggeraufsatz

 Fotos: THW / Für Großansicht bitte anklicken



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