
|
| Bericht vom 08.06.2010 |
|
Die sicherste Woche der Stadt – Leipzig sieht rot!
Kurz nach neun Uhr eröffnete der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, die Interschutz 2010.
Mit dem Einzug der Interschutz sieht Leipzig nun förmlich rot und Jung lässt sich angesichts der zahlreichen Rettungsfachkräfte
dazu begeistern, die sicherste Woche seiner Stadt in den vollen Saal auszurufen. Er wünscht allen Beteiligten eine Woche des
technischen Fortschritts und der Innovationen.
Der sächsische Staatsminister des Inneren von Sachsen, Markus Ulbig, sieht die Interschutz vor allem als Messe für und von den
Feuerwehren und Hilfskräften. Das Ehrenamt in Deutschland ist engagiert und in „Sachsen eine gute Mannschaft“. Die Hilfskräfte
in allen Rettungsorganisationen sind ein Bestandsteil der Gesellschaft. Durch „Solidarität, Hilfe am Nächsten und technische
Hilfe“ geben sie dem sozialen Gedanken in Deutschland ein Gesicht. Gerade auch vor diesen Punkten wünschte er zur Interschutz
den Besuchern neben den Ausstellungen viele Beiträge und Diskussionen in Leipzig unter den Herausforderungen der „technischen
Neuerung gegenüber Demographie“.
Hans-Peter Kröger, der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, freute sich, dass der Deutsche Feuerwehrtag nach 97 Jahren
wieder nach Leipzig zurück gekehrt ist. Er setzt zum Ende der Interschutz die Erwartung auf ein politisches Signal,
welches hier von Leipzig ausgeht. Mit der „Leipziger Botschaft“ soll die Symbolkraft der deutschen Feuerwehren von Leipzig
aus strahlen. Die Interschutz wird grenzenlos verbinden und das Zusammenwachsen in Europa einmal mehr unterstreichen.
Kröger ist sich sicher, dass „Leipzig mitreißt und erfasst“ und dazu beitragen wird „Feuerwehreuropa eine Struktur zu geben.“
Auf das durchschnittliche Alter der Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland von etwa 18 Jahren macht Dr. Rolf Schildknecht,
Vorsitzender des Fachverbandes Feuerwehrtechnik im VDMA, aufmerksam. Er erhofft sich aus der Interschutz ein „Feuerwerk der
Innovationen“ und „wesentlichen Impulsen für die Zukunft.“
Der Staatssekretär des Bundesministers des Innern, Klaus Dieter Fritsche, eröffnet dann abschließend die Interschutz 2010.
In der Leitmesse sieht er den Treffpunkt der Innovationen weltweit. Doch technisches Know How erfordert umso mehr effektives
Krisenmanagement, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Über 1,8 Mio. Millionen Menschen in Deutschland sind
zivile Helfer und meistern tagtäglich außergewöhnliche Herausforderungen und Schadenslagen. Diese ehrenamtliche Struktur ist
einmalig in der ganzen Welt. Das Ehrenamt ist damit eine unverzichtbare Grundlage im öffentlichen Leben. Die internationale
Vernetzung ist dabei absolut notwendig. Die EU-Mitgliedsstaaten stehen dabei solidarisch füreinander ein. Mit der Hoffnung,
dass sich mehr „Menschen aktiv an einer freiheitlichen Ordnung beteiligen“ und dem „Engagement im Ehrenamt widmen“ eröffnet
Klaus Dieter Fritsche feierlich die Interschutz 2010.
Der sächsische Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig, besuchte nach der Eröffnung der Interschutz, auch den Stand des THW.
Nach der Schauvorführung besichtigte er das „Trümmerhaus“ und trug sich im Gästebuch ein. Mit manchen Helfern am THW Stand
kam der Minister ins Gespräch und erzählte dabei auch von seiner Erfahrung in Pirna. Während des Elbehochwassers 2002 war
er dort selbst als Oberbürgermeister im Einsatz. Zum Abschluss machte er noch einmal bewusst, wie wichtig der Einsatz von
ausgebildeten Spezialkräften in außergewöhnlichen Situationen ist.
Nach der offiziellen Eröffnung strömten schon zu Beginn der Messe zahlreiche Besucher in die Ausstellungshallen.
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ist mit mehreren Ständen präsent. In der Messehalle 2 finden alle Interessierten einen
nachgestellten Einsatz im Trümmerhaus, in dem zum Beispiel das neue Einsatzsicherungssystem oder ein Video-Endoskop
vorgeführt werden. Im THW-Café können sich die Besucher ausführlich informieren. Am Messestand warten viele Neuigkeiten
zur THW-Jugend und den Qualifikationsmöglichkeiten der THW-Angehörigen. In der Glashalle warten die Helfer des THW mit
vielen Informationen. Im Ausstellungsgelände vor der Messehalle bekommen vor allem an Wasser- und Pumptechnik interessierten
Besucher etwas zu sehen. Das gesamte THW-Programm auf der Interschutz, mit allen Veranstaltungen und Vorführungen,
finden Sie auf der Homepage des Landesverbandes Sachsen/Thüringen.
Text: Daniel Postelt – Team Öffentlichkeitsarbeit THW Landesverband Sachsen, Thüringen
Fotos zum Bericht:

Eröffnung

Eröffnung Staatssekr Klaus Dieter Fritsche

Gruppenbild Staatssekr Klaus Dieter Fritsche

Landesminister des Inneren Markus Ulbig

OB Leipzig Burkhard Jung

OB Leipzig Burkhard Jung

THW Messestand

THW Messestand
Fotos: THW / Für Großansicht bitte anklicken
|
 |
 |
|
|