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| Bericht vom 16.03.2010 |
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Fast 5.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit im THW-Ortsverband Döbeln
Am Wochenende haben die Kameraden des Technischen Hilfswerks Rückblick auf das Jahr 2009 gehalten.
Zur Rechenschaftslegung waren die ehrenamtlichen Helfer des THW, die Mitglieder des Fördervereins sowie Mitarbeiter der Bundesanstalt
aus der Geschäftsstelle Chemnitz zu Gast.
Der Döbelner Ortsbeauftragte, Wolfgang Winkler, zeigte auf, dass seine Kameraden im vergangenen Jahr insgesamt 4.950 Dienststunden leisteten.
Mit 716 Stunden haben die sieben Junghelfer der Jugendgruppe großes Engagement gezeigt.
Insgesamt wirken im THW-Ortsverband Döbeln mit aktiven Helfern, Reservehelfern, Jugendgruppe und Helferanwärtern 49 Personen ehrenamtlich in
ihrer Freizeit mit. Diese haben im letzten Jahr acht Einsätze bestritten – den größten während des Scheunenbrandes am 15. November in Saalbach.
Dort waren die Döbelner Helfer über 24 Stunden im Einsatz und haben bei der Auslagerung der ca. 2.000 brennenden Strohballen unterstützt.
Damit die Masse an Strohballen damals schneller geräumt werden konnte, wurden zusätzliche Helfer und ein weiterer Radlader aus den Ortsverbänden
Chemnitz und Leipzig angefordert. In besonderer Erinnerung bleiben aber auch die Unterstützung der Jump Soccer Tour in Döbeln und Freiberg sowie
ein Einsatz im Rahmen der Humanitären Hilfe der Bundesrepublik Deutschland. Hier hat ein Helfer des THW beim Transport irakischer Flüchtlinge geholfen.
Darüber hinaus haben die Helfer viele besondere Ausbildungen absolviert. Ein Highlight war hier der Einsatz mit voller Atemschutzausstattung.
In guter Erinnerung bleiben dabei die Übungen mit den Feuerwehren aus Döbeln und Umgebung, besonders die gemeinsame Übung in Gleisberg mit dem
Löschzug Wasserversorgung.
Fünf Helferanwärter konnten nach bestandener Basisausbildung in den aktiven Dienst übernommen werden. Die Prüfung für alle 35 Anwärter aus dem
ehemaligen Regierungsbezirk Leipzig fand im Oktober in Grimma statt. Darüber hinaus haben die Döbelner Kameraden erfolgreich mehrere
Weiterbildungen und Spezialisierungen absolviert. Sechs Helfer haben sich zum Beispiel als Motorsägenführer, Sprechfunker oder
Atemschutzgeräteträger ausbilden lassen.
Die Jugendgruppe hob Wolfgang Winkler am Ende noch einmal besonders hervor: „Einige unserer mittlerweile engagiersteten Helfer konnten wir hier
für das THW begeistern. Wir können stolz sein auf unsere Jugend, müssen sie hegen und pflegen. Nur so können wir auch in Zukunft die Einsätzfähigkeit
des THW in Döbeln sicherstellen.“
Text: Daniel Postelt, BÖH OV Döbeln
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