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| Übungsbericht vom 21.09.2009 |
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Logistikfeuer...
Ein Landesverband, vier Geschäftstellen und zehn Ortsverbände – das waren die entscheidenden Zahlen für eine
internationale Übung am vergangenen Wochenende.
Entscheidend für eine logistische Höchstleistung! Insgesamt ca. 70 Personen auf THW-Seite waren an der Waldbrandübung 2009 in
Tschechien beteiligt. Davon 58 ehrenamtliche Kameraden, die vor Ort an der Übung im Gebiet von Karlovy Vari teilnahmen. Dies setzte eine
umfassende Planung im Vorhinein voraus. Hieran waren hauptsächlich die Mitarbeiter der THW-Geschäftstelle Chemnitz und vom Landesverband
Sachsen, Thüringen Herr Vollweiler beteiligt. Vorbereitet werden musste nicht nur die Übung als solche, sondern auch die
Zusammenstellung der teilnehmenden Kräfte, die Planung einer Marschrute ins Nachbarland, die Verpflegung auf Hin- und Rückreise
sowie die Unterbringung und Verpflegung vor Ort.
Praktischer Beginn war Freitag (18.09.2009) früh, als die ersten Marschmeldungen in den Geschäftstellen und dem Landesverband eingingen.
Diese arbeiteten zu diesem Zweck auf „Bereitschaftsstufe zwei“.
Die erste logistische Meisterleistung hatte dann an diesem Tag der THW Ortsverband Annaberg zu leisten. Hier trafen sich alle
anrückenden Einheiten, um zu einem Marschverband zusammengestellt zu werden. Von den Annabergern organisiert und ausgegeben, gab es
für alle reisenden THWler auch die erste amtliche Mahlzeit dieser Übung. Zum Mittagessen ebenfalls mit ausgegeben wurden auch
Verpflegungsbeutel für die Reise ins Übungsgebiet.
Die nächste Herausforderung wartete auf den Verbandsführer. Immerhin 21 Fahrzeuge, vom Kleintransporter bis zum Sattelzug, mussten in
einem Marschverband bis ins Übungsgebiet in Tschechien gebracht werden. Ab der deutsch-tschechischen Grenze erfolgte dies unter
Polizeibegleitung, die den THW-Verband ans Ziel lotste.
Angekommen im Übungsgebiet, einem tschechischen Militärgelände, konnten die THW-Kameraden auch gleich Ihre Unterkunft beziehen –
nachdem sie vom tschechischen Katastrophenschutz als Flüchtlinge aus einem Krisengebiet gezählt und sortiert waren. Die tschechische
Seite nutzte die Ankunft der Deutschen nämlich für eine eigene kleine Übung im Umgang mit Flüchtlingsströmen. Zum Vorteil des THW.
Denn eine humanitäre Zeltstadt mit Schlafmöglichkeiten, Sanitärbereich und Verpflegung war aus diesem Grund schon aufgebaut worden.
Ein wirklich großer Teil Arbeit, der vom tschechischen HZS (Feuerwehr und Katastrophenschutz CZ) auf diese Weise schon erledigt worden war.
Logistisch aufwendig ging es dann auch wieder am Sonntag zu. Bis zur Grenze nach Deutschland musste der Marschverband wieder
zurückgeführt werden. An der Grenze gab es noch einmal für alle Teilnehmer einen Verpflegungsbeutel vom Ortsverband Annaberg.
Von da aus ging es für die verschiedenen Einheiten eigenständig zu Ihrem Heimatortsverband.
Die letzten organisatorischen Arbeiten hatten abschließend wieder die Geschäftsstellen und der Landesverband mit der Entgegennahme
und Überprüfung aller Rückmeldungen der zu Hause angekommenen Übungsteilnehmer.
Vergessen werden darf aber auch der Ortsverband Chemnitz nicht, der zur Sicherung der Marschlogistik eine Bergebereitschaft für
den gesamten Übungszeitraum stellte.
Text: Robert Riedel, Team Öffentlichkeitsarbeit THW Landesverband Sachsen, Thüringen
Fotos zum Bericht:

HZS baut humanitäre Zeltstadt auf

Essenzubereitung und Ausgabestelle

Essenausgabe im Ortsverband Annaberg

Essenausgabe im Ortsverband Annaberg

Marschkolonne auf dem Weg ins Übungsgebiet

THW-Kameraden an der Essenausgabe des HZS
Fotos: THW / Für Großansicht bitte anklicken
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