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| Übungsbericht vom 01.04.2009 |
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Gemeinsame Übung
In eine gemeinsame Waldbrandübung bei Gotha waren am 21. März neben Bundeswehr und Freiwilliger Feuerwehr auch 45
Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks aus den THW-Ortsverbänden Erfurt, Gotha und Rudolstadt eingebunden.
Es ging um das enge Zusammenwirken von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr sowie dem THW bei der Bekämpfung eines Großbrandes,
bei dem angenommen wurde, dass Ortsteile von Gotha direkt von den Flammen bedroht waren.
Zweck der Übung war es, sich gegenseitig kennenzulernen, damit im Ernstfall bereits vor dem Einsatz Kompetenzen und
Leistungsfähigkeit der einzelnen Partner genau abgesteckt sind. Die Bundeswehr kommt bekannterweise im Normalfall nicht
beim Katastrophenschutz zum Einsatz. Sollte allerdings einmal eine Situation eintreten, bei der die Kräfte der Feuerwehr
und des THW eine Katastrophe nicht verhindern könnten, kann auf die Hilfe der Bundeswehr, gemeinsam mit Reservisten,
nicht verzichtet werden. Das Landeskommando Thüringen der Bundeswehr hatte daher 140 Reservisten aus dem Umland einberufen.
Bei der Großübung brach zunächst der Pionierpanzer „Büffel“ mit seinen 1500 PS eine Schneise durch den Wald, um dem Feuer
die Nahrung zu nehmen. Dabei wurde streng auf das Einhalten von Umweltschutz-auflagen geachtet.
Dem Panzer folgten die Einsatzkräfte des THW, die die Arbeiten an der Schneise vollendeten. Berufsfeuerwehr und die
angeforderten Freiwilligen Feuerwehren rückten dann der angenommenen Flamenwand zu Leibe. Unterstützung kam dabei auch
von einem Tatralöschzug der Feuerwehr vom Truppenübungsplatz Ohrdruf.
Am Ende der Übung musste sogar noch ein richtiges Feuer gelöscht werden: Was nur als Rauchbombe gedacht war, entzündete
trockenes Gras. Die Flammen waren innerhalb kürzester Zeit gelöscht.
Text: Markus Heydick
Fotos zum Bericht:
Fotos: Markus Heydick / Für Großansicht bitte anklicken
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