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| Hochwasserhilfe 2002 (13.04.2003) |
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Zahlen und Fakten
Einsatzaufgaben der Einheiten des Technischen Hilfswerks in Sachsen:
- Deichverteidigung, Deichkontrolle
- Deich- und Treibgutsprengungen an den Wehren
- Transportaufgaben
- Verpflegung der Einsatzkräfte und der betroffenen Bevölkerung
- Reparatur am eigenen und fremden Einsatzgerät
- Unterbringung von Einsatzkräften
- Unterstützung bei Evakuierungsmaßnahmen
- Einrichten und Betreiben von Fähr- und Shuttlediensten
- Beleuchtung der Einsatzstellen, u.a. Zeltstädte
- Stromversorgung mit Netzersatzanlagen
- Sicherstellung der Trinkwasserversorgung
- Ölschadenbekämpfung
- Beurteilung der Standfestigkeit und Schäden von Bauwerken
- Abstütz- und Sicherungsmaßnahmen bei Gebäuden
- Be- und Aufräumarbeiten, z.B. blockierte Verkehrswege
- Lenzen von Kellern
- Behelfsmäßige Instandsetzung von Infrastrukturschäden
- Schienensprengungen
- Behelfsbrückenbau
Die THW-Einheiten des Länderverbandes Sachsen, Thüringen hatten nahezu die gesamte Breite des
vorgesehenen THW-Einsatzspektrums abzuarbeiten.
Ausgewählte Highlights:
- Sicherstellung von Telefonverbindungen im Großraum Dresden durch Gebäudesicherung und Pumparbeiten
- Sicherstellung des Mobilfunkbetriebes D2 für den Raum Mitteldeutschland durch Pumparbeiten am Knoten in Dresden
- Aufräumen von zahlreichen Kadavern in einer Putenfarm
- Sprengen von Treibgut und einem zerstörten Außenportalkran
- Pumparbeiten in der Dresdner Frauenkirche, Semperoper, Zwinger und Staatskanzlei
- Behelfsbrückenbau im Weißeritzkreis
- Menschenrettung in Döbeln
| Aktive Helfer: |
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1.163 (Länderverband Sachsen, Thüringen)
aus Sachsen: 825 aktive Helfer
aus Thüringen: 338 aktive Helfer
Hinzu kommen noch THW-Angehörige wie z.B. Junghelfer, Reservehelfer, Althelfer, die in den Ortsverbands-Unterkünften
tätig waren, und der hauptamtliche Bereich, so dass rund 1.300 THW-Angehörige aus Sachsen und Thüringen am
Hochwassereinsatz in Sachsen beteiligt waren.
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| Technik: |
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600 Gerätekraftwagen, 300 LKW, 60 Tieflader, 600 Mannschaftstransportwagen, 30 Autokräne, 60 Bergungsräumgeräte,
15 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, 30 Feldkochherde, 100 Pontons, 100 Boote, 40 Netzersatzanlagen,
2 Amphibienfahrzeuge, 30 Hochleistungspumpem mit einer Kapazität von 5.000 Litern pro Minute.
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