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| Hochwasserhilfe 2002 (31.01.2003) |
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Dank des sächsischen Staatsministers
Sehr geehrter Herr Landesbeauftragter,
nachdem die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe weitestgehend abgeschlossen sind und der
Wiederaufbau schon begonnen hat, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, um mich herzlich bei Ihnen
für Ihren Einsatz im Freistaat Sachsen zu bedanken. Es ist deutlich geworden, dass die Bewältigung
der Folgen des Hochwassers ohne die Arbeit der unzähligen Helfer nicht möglich gewesen wäre.
Die Flut hat Wesentliches von dem zerstört, was in den vergangenen Jahren aufgebaut worden war.
Ich denke neben der Infrastruktur an die vielen sanierten Gebäude, die Gewerbebetriebe,
die sanierten Straßen und Plätze, die den Orten ihre Identität verliehen haben. Vieles davon
gibt es nicht mehr. Die Schäden haben ein unglaubliches Ausmaß erreicht.
Die Opfer der Hochwasserkatastrophe durften aber auch eine sehr positive Erfahrung machen.
Dies betraf die enorme Hilfsbereitschaft und das unermüdliche Engagement der Helferinnen und
Helfer während der Flutkatastrophe und bei den Aufräumarbeiten. Die gezeigte Solidarität war
größer als die meisten es zu hoffen gewagt hätten.
Das Technische Hilfswerk hat sich mit seinem Einsatz für die Menschen in Sachsen größte
Verdienste erworben. Der unermüdliche Einsatz ihrer freiwilligen Helfer hat den Betroffenen
in den vergangenen Wochen immer mehr Mut und Zuversicht gegeben. Dies war, neben
der für jeden sichtbaren Leistung bei der Bekämpfung der Flutkatastrophe und den Aufräumarbeiten,
ein mindestens gleich wichtiger Gesichtspunkt.
Man muss auch deutlich hervorheben, dass ohne den besonderen Einsatz aller Helfer der Schaden an Personen
und Sachwerten noch um vieles höherer ausgefallen wäre, als er während der Hochwasserkatastrophe tatsächlich
eingetreten ist.
Trotz dieser außergewöhnlichen Leistungen wird es noch einige Zeit dauern, bis alle Schäden
beseitigt sind. Wir werden die mit Ihrer Hilfe begonnene Bewältigung der Flutschäden mit allen
uns zur Verfügung stehenden Mitteln fortsetzen und die noch vor uns liegenden Aufgaben lösen.
Ich bitte Sie, meinen Dank auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Technischen
Hilfswerkes, die sich dienstlich wie privat bei der Bewältigung der Flutschäden eingesetzt haben,
zu übermitteln.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Rasch
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