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| Hochwasserhilfe 2002 (22.08.2002) |
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Spendenaktion für drei THW Helfer aus Grimma
Bittere Wirklichkeit wurde für manchen THW-Helfer der viel zitierte "selbstlose Einsatz".
Zum Beispiel im sächsischen Grimma. Während die Helfer des dortigen Ortsverbandes im steigenden Hochwasser
alles taten, um anderen zu helfen, verloren drei von ihnen ihre eigenen Wohnungen.
Und dies unter dramatischen Umständen. Einer der Helfer, für den Einsatz hastig von einem Lehrgang zurückgekehrt,
musste tatenlos miterleben, dass wegen der starken Strömung ein Vordringen zu seiner Wohnung nicht mehr möglich war.
Dort blieben seine Frau und sein kleines Kind über zweieinhalb Tage hinweg eingeschlossen und mussten aus
dem Obergeschoss zusehen, wie ihre Wohnung im Erdgeschoss förmlich leergespült wurde - auch das geliebte Spielzeug
trieb die Straße hinunter. In den Wohnungen der beiden anderen Helfer, kamen zwar keine Menschen in Gefahr,
aber dennoch wurde ihre gesamte Einrichtung in den Stunden der Überflutung unbrauchbar.
Der Vereinigung der Helfer und Förderer des THW im Muldentalkreis e.V. in Grimma hat nun im Internet ein
Spendenaktion gestartet, um den Kameraden und ihren Familien den Neuanfang zu erleichtern.
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