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| Hochwasserhilfe 2002 (20.08.2002) |
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Trotz Hochwassers bundesweite Einsatzfähigkeit gewährleistet
Das THW ist trotz des laufenden Großeinsatzes in den Hochwassergebieten entlang der Elbe auch in anderen Regionen
jederzeit einsatzfähig. Gegenwärtig sind in den Hochwassergebieten rund 11.000 Helfer eingesetzt,
weitere Einsatzkräfte stehen mit ihrem Gerät in sogenannten Bereitstellungsräumen oder an ihren Standorten in Bereitschaft.
Damit sichert das THW taktisch die Ablösung seiner nach einigen Tagen erschöpften Kräfte und schafft die Möglichkeit,
schnell auf die Anforderungen des Einsatzes reagieren zu können. Dennoch wird dabei das "alltägliche"
Einsatzgeschehen nicht aus dem Blick verloren. Jährlich werden die Helfer mit den blauen Fahrzeugen 12.000 bis
14.000 Mal zu Hilfeleistungen im Inland alarmiert. Dabei kommt die einzigartige Stärke der Bundesorganisation THW
zum Zuge, nämlich bundesweit qualifizierte Helfer und spezialisiertes Gerät verfügbar zu haben, die im Einsatzfall
in kleinen mobilen Einheiten fast beliebig kombiniert und den anfordernden Behörden unterstellt werden können.
Sollte also jetzt ein Gewittersturm im Westen Schaden anrichten oder vergleichbares geschehen, steht immer noch
genügend Einsatzpotential bereit, um auch hier noch den Betroffenen zu helfen. THW-Helfer können durch die
bundesweit homogene Struktur der Organisation schnell überörtlich oder auch überregional herangeführt werden.
Durch ihre weitgehend einheitliche Ausbildung und Ausstattung können Helfer aus unterschiedlicher Herkunft vor
Ort reibungslos zusammenarbeiten.
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