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| Hochwasserhilfe 2002 (18.08.2002) |
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500.000 Sandsäcke auf dem Weg in das Hochwassergebiet
Derzeit unterstützen zahlreiche Helferinnen und Helfer des THW aus Baden-Württemberg die Arbeiten in den vom
Hochwasser betroffenen Krisengebieten in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Im Einsatz sind Kräfte der THW-Fachgruppen
Wasserschaden/Pumpen, Technischer Zug Führung/Kommunikation, Logistik, Räumen, Infrastruktur, Elektroversorgung
und Trinkwasseraufbereitung. Zusätzlich sind Bootsführer, Kraftfahrer und Helfer zur Unterstützung der Medienarbeit vor Ort.
Seit Samstag früh 05:00 Uhr sind neun THW-Helfer mit drei Sattelzügen und zwei Lastkraftwagen mit Ladekränen
auf dem Weg zum Flughafen Zürich. Dort müssen 500.000 Sandsäcke geladen und in die Überschwemmungsgebiete Dessau,
Bitterfeld und Magdeburg transportiert werden. Um 07:15 Uhr setzte sich in Baden-Baden eine "rot-blaue"
Fahrgemeinschaft Richtung Partnerstadt Freital in Sachsen in Marsch. Mit Hilfe von Manpower, Fahrzeugen und
Material sollen Feuerwehr und THW die Bürger in den betroffenen Gebieten unterstützen. Initiator, Auftraggeber
und Kostenträger dieser Hilfsaktion ist die Stadt Baden-Baden.
"Nehmen sie mich bitte mit nach Dresden, ich will meiner Heimatstadt helfen", so die dringende Bitte einer
Frau aus Tuttlingen an das THW. Kein Einzelfall, sondern einer von unzählbaren Anrufen bei Kommunen,
Organisationen und Medien - sicher nicht nur in Baden-Württemberg. Die Welle der Hilfsbereitschaft ist
grenzenlos. Vorbildlich ist auch die Einstellung der Arbeitgeber zur Freistellung der THW-Helfer.
Keiner hat bislang den Einsatz von Helfern blockiert.
Alle zeigten spontan und angesichts der verheerenden Katastrophe Verständnis.
Text: Ingo Hiersche LV BW
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