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| Bericht von 19.05.2008 |
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Herausforderung: Verlegung von Pirna nach Litomerice
Hochbetrieb auf dem Sammelplatz beim THW Ortsverband Pirna am vergangenen Freitag, 1. Tag der ALBIS 2008. Fast im Minutentakt rollen
THW Fahrzeuge zur Meldestelle und beziehen danach ihre Position auf dem Platz.
Einige Ortsverbände haben schon in Pirna übernachtet, andere kommen direkt von ihren Heimatstandorten. Erste Maßnahme. Frühstück.
Dann um 9.30 Uhr Einweisung Führungskräfte. Doch hier wird schon an Hand der Fahrzeugaufreihung sichtbar: gegenüber den ersten
Planungen für dem Bereitstellungsraum in Litemorice gibt es Änderungen.
Die Stimmung im ersten Marschverband war gut und mit Blaulicht ging es von Pirna zum einstigen Grenzübergang. Hier warteten schon
Polizisten mit Pkw und Krädern aus Usti nad Labem aufs THW. Deutsche Autobahnpolizisten räumten teilweise die Parkplätze: Der erste
Kontakt zu den Tschechischen Beamten zum THW, ein freundliches „Ahoi“. Schon wurde gefachsimpelt, erste Sprachversuche nach den
Abzweigen und auch die ersten Witze wurden gemacht. Unterstützung gab es von einer jungen Frau, Eva Sustrova. Sie arbeitet in der
Kreisverwaltung der Polizei im Ausländeramt und sprach perfekt deutsch. Und so gestaltete sich die Fahrt über rund 50 km auf
Tschechischem Gebiet recht entspannt und mit vielen Schaulustigen.
Einen Konvoi von rund 30 Fahrzeugen und über 800 Metern Länge gab es im Länderverband Sachsen, Thüringen noch nicht. Aber alles
verlief beim ersten Marschverband ohne Probleme, gar 45 Minuten zu früh war man angekommen. Am ehemaligen Grenzübergang gab es
Mautchips für jeden Lkw, dies sorgte für Staunen bei den Helfern, müssen wir etwa als Hilfsorganisation Maut bezahlen, lief etwas
in der Vorbereitung schief, so die Fragen. Die Erklärung ist ganz einfach: in Tschechien gibt ein anderes Mautsystem,
nicht mit dem Deutschen zu vergleichen. Dort werden die Nummernschilder erkannt. In Tschechien gibt es Impulse, fährt ein Lkw
durch eine Erfassungsstelle, ohne den Chip, gibt es eine Fehlermeldung und ein ganzer Apparat setzt sich in Bewegung. Deshalb
wurden die Chips ausgegeben. Auch die Feuerwehren haben solche Geräte. Selbstverständlich entstanden dafür keine Kosten und Maut
musste auch nicht bezahlt werden.
Mit der Ankunft in Litomerice wurde sofort nach der Zuweisung der Stellplätze in der neuen Lage mit dem Aufbau begonnen. Bis
zu ersten Gewitterguss waren fast alle Arbeiten erledigt. Die Befüllung der Bigpacks begann und erste Besichtigungen der
tschechischen Technik von Feuerwehr, Rettungskorps, Armee und Zivilschutz wurden unternommen.
Text: Rainer Beichler, Team Öffentlichkeitsarbeit des Länderverbandes Sachsen, Thüringen
Foto zum Bericht:

Fahrt der Kolonne durch Pirna auf der Bundesstraße 172
Foto: André Jakob / Für Großansicht bitte anklicken
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