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| Bericht von 19.05.2008 |
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Es knallt im Einsatzabschnitt 5
Es ist 13.00 Uhr. Zugführer Stefan Holtzhausen aus dem Ortsverband Dresden erhält den Einsatzauftrag über Funk. Er ist heute
verantwortlich, die Einheiten des THW im Einsatzabschnitt 5 als Abschnittsleiter zu führen. Etwa 30 Helfer aus den Ortsverbänden
Dresden, Leipzig, Altenburg und Reichenbach folgen ihm.
Halb zwei treffen im Übungsgelände die ersten tschechischen Rettungskräfte ein. Nur wenige Minuten später rollen auch die Fahrzeuge
des THW auf das Gelände. In einer alten Armeebaracke in Litomerice wird dieser Übungsteil der ALBIS 2008 simuliert. Das Gebäude
soll eine Feuerwache darstellen. Aufgrund einer Explosion ist die Wache zum Teil eingestürzt. Auf die ankommenden Rettungskräfte
wartet ein realistisches Bild, das auch durch extra positionierte „Opfer“ verstärkt wird.
Nach einer ersten Erkundung durch das HZS treffen die Einsatzleiter von HZS und THW für eine erste Lagebesprechung zusammen.
Holtzhausen, der Zugführer des THW, stimmt mit den Verantwortlichen des HZS dabei auch erste Maßnahmen ab.
Die SAR-Hundestaffel des HZS kommt bei dieser Übung als eine der ersten Einheiten zum Zug. Gemeinsam mit ihren Hunden klettern
die Hilfskräfte über die Trümmer und suchen im stark zerstörten Gebäude nach verschütteten Personen.
Schnell werden erste Menschen
gefunden, die Hilfe suchen. Nun geht es an die Rettung dieser. Dazu agieren die Helfer von HZS und THW gemeinsam, befreien die
verschütteten von den Trümmern und transportieren die Verletzten ab. Besonders hier kommt das THW mit Helfern und Tragen
zum Einsatz. Das Rettungstreiben läuft in vollem Gange.
Plötzlich ein lauter Knall – eine weitere Explosion im Gebäude. Alle Rettungskräfte müssen sofort das Gelände verlassen.
Zunächst erfolgt eine erneute Erkundung. Dann kommen erneut THW-Helfer zum Einsatz. Im Gebäude ist eine Wand eingestürzt.
Der Auftrag: eine Öffnung zu schaffen. Jetzt wird die Betonsäge benötigt. Die Helfer des THW bauen dazu alles auf, was sie
brauchen: Stromaggregat, Säge und Wasserzufuhr müssen in einen Kreislauf gebracht werden. Das Wasser wird zur Abkühlung des
Sägeblattes benötigt. Das HZS stellt die Wasserversorgung sicher.
Die Rettungs- und Räumungsarbeiten laufen weiter wie geplant. Alle verschütteten Personen werden gerettet, alle anderen Aufträge
sorgfältig ausgeführt. Nach etwa 90 Minuten geht der Einsatz zu Ende. Eine Übung in einer realistischen Umgebung.
Noch eine letzte Abstimmung zwischen den Führungskräften. Fast alles lief wie gewünscht. Auch Stefan Holtzhausen ist zufrieden
mit seinen Helfern und schickt diese nach getaner Arbeit zurück in den Bereitstellungsraum.
Text: Daniel Postelt, Team Öffentlichkeitsarbeit des Länderverbandes Sachsen, Thüringen
Fotos zum Bericht:

Vorbereitungen am Trümmerhaus

Vorbereitungen am Trümmerhaus

Vorbereitungen am Trümmerhaus

Zusammenarbeit am Trümmerkegel

Arbeiten am rückwärtigen Teil des Trümmerhauses

Arbeiten am Trümmerkegel

Arbeiten am Trümmerkegel

Aus sicherer Entfernung beobachten die Gäste das Geschehen

Aus sicherer Entfernung beobachten die Gäste das Geschehen

Eine der THW-Aufgaben am Einsatzabschnitt 5

Erkundung der Lage

Erkundung der Lage

HZS unter schwerem Atemschutz ^

THW unter schwerem Atemschutz

tschechisch-deutsche Lagebesprechung
Fotos: THW / Für Großansicht bitte anklicken
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