
|
| Bericht von 13.03.2008 |
|
Eine Grenze oder nur eine Linie im Sand?
Die Frage, ob die deutsch-tschechische Grenze nach wie vor noch eine „echte“ Grenze oder nach der Schengenraum-Erweiterung eher eine
Linie im Sand ist, beschäftigte die Teilnehmer des Workshops „Grenzformalitäten“.
Der Projektleiter der EU-Übung ALBIS 2008, Dr. Fritz Helge Voß, konnte zu diesem Workshop im THW-Ortsverband Pirna auf deutscher
Seite Vertreter des Sächsischen Staatsministerium des Innern, der Bundespolizeidirektion Pirna, des Hauptzollamts Dresden sowie auf
tschechischer Seite Vertreter der Grenzpolizei Usti nad Labem, der Polizeidirektion Usti nad Labem und des Feuerwehr-Rettungskorps begrüßen.
Zunächst wurde den Teilnehmern die Übung mit ihrem Szenario und den Übungsschwerpunkten durch Dr. Fritz Helge Voß vorgestellt.
Im Anschluss übernahm Geschäftsführer Sven Hoppe (Mitglied im Sachgebiet 3 des Steuerungsstabes ALBIS) das Wort, um die für den
Grenzübertritt des THW-Einsatzverbandes relevanten Fragen zu klären. Hierbei musste berücksichtigt werden, dass sowohl die
deutschen als auch die tschechischen Bestimmungen zu beachten sind.
Konkret wurden folgende Frage von den Vertretern der Bundespolizeidirektion, Hauptzollamt, Grenzpolizei und Polizeidirektion beantwortet:
- Welche Ein- und Ausfuhrbestimmungen sind zu beachten? (Zoll)
- Wie verhält es sich mit den Mautbestimmungen für Katastrophenschutzfahrzeuge?
- Ist eine Anmeldung der Marschkolonnen notwendig? Wenn ja, wie und wo? Wie hat die Kennzeichnung der Marschkolonnen nach tschechischer Reglung auszusehen?
- Welche Personaldokumente müssen mitgeführt werden? Genügt der Dienst-/ Helferausweis?
Am Ende der sehr hilfreichen Diskussion konnte Projektleiter Dr. Fritz Helge Voß alle Fragen beantwortet und
„die Linie im Sand“ bestätigt wissen.
Text: Stefanie Jage
Foto zum Bericht:
Foto: Stefanie Jage / Für Großansicht bitte anklicken
|
 |
 |
|
|