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| Einsatzbericht vom 03.06.2010 |
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Hochwassersituation in Polen entspannt sich – Helfer wieder zu Hause
Nachdem in den polnischen Überschwemmungsgebieten die Pegel fallen, hat die Rückverlegung der ersten Einheiten begonnen.
Im Laufe des gestrigen Abends machten sich die Helfer des Landesverbandes Sachsen, Thüringen auf den Rückweg. Als Durchlaufpunkt
wurde der THW-Ortsverband in Görlitz angesteuert. In den frühen Morgenstunden erreichten sie ihre Heimatortsverbände.
Auf Anforderungen der EU entsendete das THW am 19. Mai Spezialeinheiten zur Hochwasserbekämpfung nach Polen.
Fünf „High-Capacity-Pumping-Module“ (HCP) wurden in bewohnten Gebieten eingesetzt und unterstützten die Behörden vor Ort bei der
Flutbekämpfung. Die Hochwasserkatastrophe stellte höchste Anforderungen an alle eingesetzten Kräfte. Der Kampf gegen die Fluten
setzte auch ein Zeichen der Solidarität mit Polen.
Beteiligt am Einsatz gegen die Wassermassen waren 29 ehrenamtliche Helfer vom THW-Landesverband Sachsen, Thüringen aus den
Ortsverbänden Aue-Schwarzenberg, Bautzen, Eilenburg, Kamenz und Rudolstadt/Saalfeld. Auch ein Dokumentations-Team mit Helfern
aus Gera und Leipzig war dabei.
Das HCP-Modul des Landesverbandes Sachsen, Thüringen war als erstes vor Ort und im Einsatz. Weitere Module kamen aus den
Landesverbänden Bayern, Hanse Bremen, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen.
Erst im Januar 2010 wurde begonnen, diese HCP-Modul aufzubauen. Eine Arbeitsgruppe auf LV-Ebene, die ehrenamtlich und hauptamtlich
besetzt ist, begleitet konzeptionell das Errichten. Der Aufbau des HCP-Moduls ist derzeitig noch nicht abgeschlossen.
Weiteres Personal wird für diese Herausforderung noch benötigt.
Fotos zum Bericht:
Fotos: Rene Fünfstück / Für Großansicht bitte anklicken
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