THW Landesverband Sachsen, Thüringen
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Einsatzbericht vom 21.05.2010
Aus dem Einsatzgebiet

Zusammen mit den HCP-Einsatzkräften sind Robert Riedel und Falk Dietrich vom Team Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes Sachsen, Thüringen in Polen. Hier der erste Bericht aus dem Einsatzgebiet.

Nach großflächigen Überschwemmungen in Polen hat die dortige Regierung über die Europäische Union internationale Hilfe angefordert. Diese entsendete am 19.05.2010 vier sogenannte HCP-Module (HCP= High Capacity Pumping) vom deutschen THW in die Krisenregion. Ein solches Modul besteht aus drei Großpumpen mit Zubehör und einem Team von 15 bis 20 THW-Spezialisten.

Im Modul Sachsen, Thüringen sind:
  • THW Ortsverband Bautzen mit Pumpe 5000 Liter/Minute
  • THW Ortsverband Eilenburg mit Pumpe 5000 Liter/Minute
  • THW Ortsverband Saalfeld-Rudolstadt mit Pumpe 15000 Liter/Minute
Eines dieser Module stellt der Landesverband Sachsen, Thüringen bereit. Schon am Mittwochmittag, nach der Alarmierung, machten sich die Kameraden in den Ortsverbänden Rudolstadt/Saalfeld, Bautzen und Eilenburg bereit und verlegten mit Ihrer Technik zum THW Ortsverband Görlitz. Von hier aus ging es dann noch in der selben Nacht zum Einsatzort. Dieser liegt rund 350km im Landesinneren in Südpolen.

Die Kräfte erreichten Ihr Ziel früh am nächsten Morgen in der Nähe der Stadt Opole. Hier wurde den Helfern von der Polnischen Feuerwehr (STRAZ) ein Quartier in einer Katastrophenschutzschule zugewiesen.

Gleich darauf wurde dann auch die erste Einsatzstelle erkundet und mit den Arbeiten begonnen. An einer Glas produzierenden Fabrik droht das Hochwasser, die Produktionsgebäude zu überschwemmen. Mit Hilfe der Großpumpe aus dem Ortsverband Rudolstadt/Saalfeld wird hier der Wasserpegel niedrig gehalten. Diese Pumpe hat eine maximale Pumpleistung von 15000 Liter/Minute.

Für die beiden anderen Pumpen kam dann am Nachmittag der konkrete Einsatzauftrag. Ein großes Elektrokraftwerk in der Nähe von Opole ist bedroht. Dieses Kraftwerk ist das einzige in der Region noch am Netz befindliche. Es droht nun durch die steigenden Pegel auszufallen. Hier werden zur Zeit die beiden Pumpen der Ortsverbände Bautzen und Eilenburg eingesetzt, um das Wasser aufzuhalten.

Alle drei Pumpen sind seither an den Einsatzstellen ununterbrochen im Einsatz und werden im Schichtbetrieb durch die THW-Kameraden bedient und überwacht. Die Einsatzdauer ist noch nicht absehbar.

Text: Robert Riedel – Team Öffentlichkeitsarbeit THW Landesverband Sachsen, Thüringen


Fotos zum Bericht:

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Besprechung mit dem Feuerwehrabschnittsleiter am Kraftwerk

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Besprechung mit dem Feuerwehrabschnittsleiter am Kraftwerk

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deutsch – polnische Zusammenarbeit

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deutsch – polnische Zusammenarbeit

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Aufbau der Pumpe an der Glasfabrik

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Aufbau der Pumpe an der Glasfabrik

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Überschwemmte Ortschaft

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die Pumpen am E-Werk laufen

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Aufbau der Pumpe an der Glasfabrik

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Aufbau der Pumpe an der Glasfabrik

 Fotos: Falk Dietrich / Für Großansicht bitte anklicken



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