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Einsatzbericht vom 09.03.2010
Massenkarambolage auf der A4 – der THW-Ortsverband Dippoldiswalde rückt aus

Morgens gegen halb zehn in Deutschland, zwischen Dresden und Nossen, kam es am 5. März zu zwei großen Verkehrsunfällen in beiden Richtungen der Autobahn 4.

Der erste Unfall ereignete sich in Richtung Dresden zwischen Nossen und Wilsdruff, kurz darauf ein weiterer, auf der Fahrspur von der A17 auf die A4 in Richtung Chemnitz. Über insgesamt 70 Fahrzeuge, darunter mehrere LKW und ein Gefahrguttransporter, waren daran beteiligt.

Die Folge war eine mehrstündige Vollsperrung der A4 in beide Richtungen, mit kilometerlangen Rückstaus auf die A17 und in den umliegenden Städten Dresden, Wilsdruff und Freital.

Zur Realisierung der Vollsperrung erfolgte gegen 10 Uhr die Alarmierung des THW-Ortsverbandes Dippoldiswalde durch die Polizei.

Bereits innerhalb einer Stunde erreichten die Dippser THW'ler mit ihrem Zugtrupp und dem Gerätekraftwagen der 1. Bergungsgruppe (GKW 1) ihren Bestimmungsort. Die Einsatzaufgabe bestand für die insgesamt acht ehrenamtlichen Helfer aus Dippoldiswalde in der Absperrung der A4 und der Autobahnauffahrt in Siebenlehn (bei Nossen). Eine „Durchfahrtsgenehmigung“ erhielten ausschließlich Rettungsfahrzeuge, Polizei, Feuerwehr und die zahlreichen Abschleppwagen. Um unentwegt über die aktuelle Lage an den einige Kilometer entfernten Unfallschwerpunkten auf dem Laufenden sein, hielten die vor Ort eingesetzten THW'ler ständigen Kontakt mit den im Ortsverband Dippoldiswalde arbeitenden Stabsmitgliedern.

Oberste Priorität hatte an diesem Tag jedoch nicht die Vollsperrung, sondern die Versorgung und Abtransport der zahlreichen, zum Teil schwerverletzten Personen, weshalb neben unzähligen Rettungswagen auch vier Rettungshubschrauber eingesetzt wurden.

Die Beräumung der Unfallstellen (Versorgung der Verletzten, Abtransport der verunglückten Fahrzeuge, Binden von ausgelaufenen Flüssigkeiten wie Öl und Benzin) dauerte bis in die Abendstunden.

Bilanz des Tages: 20 Schwer- und 5 Leichtverletzte, 73 verunfallte Fahrzeuge, darunter 17 LKW'S und 1 Gefahrguttransporter.

Text: Michael Hahne, BÖH OV Dippoldiswalde


Fotos zum Bericht:

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 Fotos: Lars Werthmann / Für Großansicht bitte anklicken



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