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| Einsatzbericht vom 02.03.2010 |
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Einsatz in Haiti – über 10 Millionen Liter Wasser
Seit nunmehr sechs Wochen leistet das THW in Haiti überlebensnotwendige Hilfe und hat seitdem über 10 Millionen Trinkwasser
für die notleidende Bevölkerung produziert.
Zur Zeit sind 20 THW-Experten im Auftrag der Bundesregierung im Einsatz, darunter aus Landesverband Sachsen, Thüringen vier Helfer.
Sie kommen aus den Ortsverbänden Annaberg, Plauen, Suhl und Zwickau.
Die Einsatzkräfte unterstützen die Deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfsmaßnahmen und versorgen die Bevölkerung mit Wasser.
Außerdem bietet das THW anderen Organisationen im Basislager in Léogâne logistische und technische Unterstützung an.
Dort lag das Epizentrum des Bebens. Das THW stellt in Léogâne die Stromversorgung für die Operationssäle in Feldlazaretten sicher.
Die Trinkwasseraufbereitungsanlagen des THW produzieren seit dem 18. Januar sauberes Wasser. Zunächst betrieb das THW zwei
Anlagen in unmittelbarer Nähe des Flughafens von Port-au-Prince. Mit dem Eintreffen des zweiten Teams der Schnell-Einsatz-Einheit
Wasser Ausland (SEEWA) wurden zwei weitere Anlagen in Léogâne aufgebaut. Mittlerweile hat das THW in Haiti über zehn Millionen Liter
Wasser produziert.
Trinkwasser gehört weiterhin zu den am dringendsten benötigten Versorgungsgütern in Haiti. Inzwischen wird das Wasser mit Unterstützung
lokaler Kräfte aufbereitet. Diese werden im Umgang mit den Anlagen geschult und an den Verteilstellen eingesetzt. Die Wasserabgabe
erfolgt hauptsächlich über Tanklastwagen, die von internationalen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden. Die Qualität
des produzierten Trinkwassers wird im mobilen THW-Labor überprüft. Auch andere Hilfsorganisationen können im THW-Labor ihr Wasser
analysieren lassen.
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