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| Bericht vom 01.02.2010 |
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Kraftfahrerausbildung im Schneegestöber
Jährlich erhalten die Kraftfahrer, die im THW die Einsatzfahrzeuge führen, eine Schulung. Im THW-Ortsverband Döbeln wurden dazu
alle Kraftfahrer für den 30. Januar aktiviert.
Neben den theoretischen Kenntnissen standen vor allem auch praktische Erfahrungen im Mittelpunkt des Ausbildungstages.
Zu Dienstbeginn begrüßte der Ortsbeauftragte Wolfgang Winkler die Helfer. 17 Kraftfahrer waren anwesend. Gruppenführer Christian Winkler
übernahm anschließend die theoretische Ausbildung. Dabei ging er unter anderem auf das Fahren in Kolonne sowie die Pflichten und Rechte der
THW-Kraftfahrer ein oder erläuterte, unter welchen Bedingungen Blaulicht und Signalhorn verwendet können. An der Auffrischung nahmen auch die
Reservehelfer teil – so entdeckten vor allem neue Helfer auch die ein oder anderen unbekannten aber doch treuen THW-Gesichter wieder.
An die Präsentation schloss sich dann die praktische Umsetzung an. Christian Winkler hatte dazu schon im Voraus eine Kolonnenfahrt über knapp
100 Kilometer geplant. Gegen 10 Uhr startete die Übungsfahrt. Die Strecke wurde in drei Abschnitte über jeweils etwa 30 Kilometer eingeteilt.
Auf sechs THW-Fahrzeuge wurden die Fahrer aufgeteilt sowie drei Kolonnenführer bestimmt. Je Abschnitt wechselten die Fahrer und Kolonnenführer.
So konnte jeder Helfer an diesem Tag praktische Erfahrungen sammeln. Jeder Streckenteil beinhaltete gleiche Elemente: Autobahnfahrten,
Überlandstrecken und Ortsdurchfahrten.
Der vorangegangene erneute Wintereinbruch baute – eigentlich ungeplante – Hindernisse in die Routen ein. Die zur Seite geschobenen
Schneemassen engten sowieso schon schmale Ortsdurchfahrten weiter ein. So mancher entgegenkommender Autofahrer bekam angesichts der blauen
Fahrzeuglawine in den kleinen Orten Respekt vor den engen Straßen. Teilweise bis zu 30 cm hohe Schneewehen auf Bundesstraßen forderten
jedem THW-Fahrer immer wieder Gefühl für sein Fahrzeug und Geschicklichkeit ab. Froh waren diejenigen, die sich die Fahrt mit einem Allradantrieb
erleichtern konnten. Andere haben dafür umso mehr fahrerisches Können bewiesen. Während der Fahrt erfolgte die Abstimmung und
Koordination über alle Fahrzeuge durch den Kolonnenführer per Funk. Durch die jeweils gelungene Führung wurde die Kolonne immer zusammen
gehalten und die Geschwindigkeit an die jeweiligen Erfordernisse angepasst. Insgesamt war es für alle Fahrer eine sehr gute Auffrischung und Vertiefung.
Etwa 13.30 Uhr endete die Fahrt wieder im Ortsverband Döbeln. Übungsleiter Christian Winkler wertete den Tag aus und war insgesamt zufrieden
mit der gezeigten Leistung. Nach einem Gruppenfoto wurden die Fahrzeuge wieder gereinigt und die Einsatzbereitschaft hergestellt.
Text: Daniel Postelt, BÖH OV Döbeln
Fotos zum Bericht:

Die Kraftfahrer des OV Döbeln

Übungsfahrt auf engen Straßen

Kolonnenfahrt
Fotos: Daniel Postelt / Für Großansicht bitte anklicken
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