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| Bericht vom 22.12.2009 |
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Einsatznachsorgeteam traf sich im THW-Ortsverband Eilenburg
Die Einsatznachsorgeteams des THW kommen insbesondere dann zum Zug, wenn Helfer z.B. im Einsatzfall mit dem Tod oder mit
schweren Verletzungen konfrontiert werden.
Aber auch nach belastenden Eindrücken in Folge vermeintlich „normaler“ Einsätze kann psychische Erste Hilfe angebracht sein.
Das Einsatznachsorgeteam des Landesverbandes Sachsen, Thüringen – das ENT 8 – traf sich am 18.12.2009 im Ortsverband Eilenburg.
Auf der Tagesordnung standen organisatorische Belange des Teams und personelle Entscheidungen an. So konnten wir im Anschluss an
unser Treffen ein neues Mitglied begrüßen.
Wichtiger Aspekt der Zusammenkunft war die Nachsorge des eigenen Teams, zu diesem Zweck wurde Dr. Ralf Günther, der Gemeindepfarrer
und Leiter eines Kriseninterventionsteams eingeladen. In einer sogenannten Supervision werden Einsätze des Teams und die Gruppe
selbst, unter Moderation des Supervisors, aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Verhalten und Gefühle der Teammitglieder
werden ausgewertet, Zweifel und Fehleinschätzung können so ausgeräumt und vermieden werden.
Alles in allem hat man sich verständigt, Treffen dieser Art ca. vier Mal pro Jahr durchzuführen und so die Teambildung zu fördern
und zu unterstützen.
Text: Jörg Sünderhauf, OB OV Plauen
Foto zum Bericht:

Einsatznachsorgeteam LV SN, TH
Foto: Jörg Sünderhauf / Für Großansicht bitte anklicken
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