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| Bericht vom 12.05.2009 |
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Geräteausbildung mit Kernbohrgerät und Betonkettensäge
Einen Zugang zu einem verschütteten Raum zu schaffen, war am 09.05.09 eine Aufgabe in der Ausbildung.
Mit freundlicher Unterstützung des Suhler Abrissunternehmens Rücker konnte der THW-Ortsverband Suhl am
„realen Objekt“ diese Übung mit Kernbohrgerät und Betonkettensäge durchführen.
Eine Stahlbetonwand von 45 cm Dicke musste durchbrochen werden, damit eine verletzte Person in einer
Bergewanne gerettet werden konnte. Dies erfolgte mit einem Kernlochbohrgerät mit einer 400 mm Bohrkrone.
Es mussten zwei Löcher nebeneinander gebohrt werden. Der Steg war dann noch mit der Betonkettensäge
heraus zunehmen, damit die Wanne mit der verletzten Person hindurch passte.
Um die Arbeiten zur realisieren, musste der Bohrständer an der Wand befestigt und die Strom- sowie die
Hydraulikversorgung aus dem GKW 2 sichergestellt werden. Weiterhin wurde eine Wasserversorgung aus einem
Hydranten für die Kühlung der Bohrkrone aufgebaut. Nach 20 Minuten war das erste Bohrloch fertig.
Der Bohrständer musste umgesetzt werden und nach weiteren 20 Minuten war das zweite Bohrloch fertig.
Dann wurde mit der Betonkettensäge der Steg zwischen den Bohrlöchern entfernt. Nun passte die Bergewanne
mit Person problemlos durch die geschaffene Öffnung.
Das Übungsziel war nach einer Stunde erreicht. Mit Einsatzmitteln wie Bohr- und Aufbrechhämmern hätte die
Herstellung des Durchbruches mehrere Stunden gedauert. Die Aktion wäre mit viel Lärm verbunden gewesen,
was keiner patientengerechten Rettung entspricht.
Text: Stephan Lendrich, ZF 1.TZ, OV Suhl
Fotos zum Bericht:
Fotos: Stephan Lendrich / Für Großansicht bitte anklicken
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