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| Bericht vom 20.03.2009 |
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Motorbrummen und Hundegebell im Steinbruch
Eine vom THW-Ortsverband Apolda thüringenweite Ausbildung fand am Samstag, 7. März statt.
Teilnehmer waren die Ortsverbände Apolda, Suhl, Eisenach, Erfurt, Nordhausen, Rudolstadt-Saalfeld, Heiligenstadt und Gotha.
Am frühen Morgen machte sich eine Kolonne von elf Einsatzfahrzeugen von Niedertreba auf den Weg in den Steinbruch
Dorndorf-Steudnitz. Dort angekommen, mussten die Kraftfahrer an mehreren Stationen Aufgaben erfüllen, wobei sie ihre am
Freitag theoretisch erworbenen Kenntnisse anwenden mussten.
In der Praxis wurden nun ihr Können, sowie die Technik auf eine harte Probe gestellt! Die Fahrer mussten nicht nur das
Rangieren ihres LKW beherrschen, es waren auch im Schlamm festgefahrene Fahrzeuge mithilfe einer Seilwinde zu bergen,
mit einem Ladekran schwere und unhandliche Gegenstände zu bewegen und das Rangieren nur mit Hilfe eines Einweisers zu üben.
Und all dies unter schwierigsten Bedingungen – wetterbedingt waren Unmengen von Schlamm im Steinbruch Dorndorf-Steudnitz vorhanden.
Auf Grund der letzten Ereignisse in Köln, fand am Rande dieser planmäßigen Kraftfahrer-Ausbildung auch noch eine zusätzliche,
kurzfristig anberaumte Ausbildung der Biologischen Ortung des THW statt. Der Ortsverband (OV) Eisenach war dazu mit drei
Rettungshunden angereist und nutzte das gegebene, zerklüftete Gelände des Steinbruches zur Suche von Menschen.
Udo Hartmann, Ortsbeauftragter des THW-OV Apolda, kam zu einem sehr positiven Fazit bezüglich der Resultate der Ausbildung:
„Dank der schweren Bedingungen hier im Steinbruch konnten alle und vor allem die jungen Kraftfahrer viel Erfahrung sammeln,
welche sich später im Einsatz positiv auswirken wird!“
Text: Peter Koterew, BÖH OV Apolda
Fotos zum Bericht:

THW Helfer weist Fahrer beim Rückwärts rangieren ein.

MAN mit Ladekran bei einer Geländefahrt auf schlammigen unbefestigten Boden.

THW Helfer Kranen einen Big-Pack, welcher so auch beim Hochwasserschutz zum Einsatz kommt.

THW Helfer laden eine Palette mithilfe des MAN Ladkrans auf.
Fotos: Peter Koterew / Für Großansicht bitte anklicken
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